Immobilienupdate

Der neueste Stand:

Handwerker sehen sich die Wohnung an / haben sich die Wohnung angesehen und arbeiten an Kostenvoranschlägen. Wir haben eine Küche bestellt, die natürlich erst nach den anderen Umbauten im Küchenraum angebracht werden kann (aber wahrscheinlich auch nicht früher fertig ist).

Rechnungen von der Maklerin und dem Notar haben wir schon bezahlt, aber der eigentlich Kauf steht noch vor bürokratischen Hürden: Das Finanzamt Tauberbischofsheim (Außenstelle Bad Mergentheim, Nebenstelle Schloss 4) erklärte auf Nachfrage (wo denn wohl der Steuerbescheid bleibe) man warte dort noch auf die Bestätigung der Verkäuferin, daß der Vertreter, der denn Kaufvertrag unterschrieben hat das überhaupt dürfe. Solange sei der Kaufvertrag auch noch nicht gültig und die Grunderwerbssteuer nicht fällig (und damit kann die Zahlung der Steuer auch nicht bestätigt werden woraufhin der Notar die Kaufpreisfälligkeit nicht bestätigen kann, woraufhin die Bank den Kredit nicht auszahlen kann, woraufhin…).

Bis zum 15. Mai ist ja noch ein wenig Zeit…

Knöllchen

In Stuttgart West gibt es erheblich mehr Autos als Parkplätze. Deshalb gab es bisher eine stillschweigende Übereinkunft mit den Ordnungsbehörden, daß die Autos in der Nacht auch auf den Gehwegen geduldet werden (die sind meist etwa 3m breit, und man kommt mit dem Kinderwagen leicht noch an einem Auto vorbei, das habe ich selbst schon oft genug ausprobiert). Tickets für „Parken auf dem Gehweg“ wurden in der Vergangenheit erst ab ungefährt 09:30 und am Wochenende ausgestellt.
Jetzt braucht Stuttgart wohl Geld, denn heute morgen prangte an meinem Auto eine um 07:06 ausgestellte Rechnung über 15EUR „Parkgebühren“, und im Vorbeifahren sah ich ähnliches die ganze Reinsburgstraße herauf (so etwa 50 Stück).
Erinnert mich an diesen Fall (zumindest an dessen Anfang).

Mitteilung zu Ihrem Antrag auf Zuteilung einer Feinstaubplakette

Das Stadtgebiet von Stuttgart wird am 1. Juli 2007 eine der ersten Umweltzonen. Die Plaketten, die man benötigt um dann noch hier herumfahren zu dürfen, kann man auf der Webseite der Stadt bestellen (ja, so modern sind die hier). Danach wiehert der Amtsschimmel aber in den eMail, die man dann bekommt. Man formulierte in feinstem Amtsdeutsch:

Date: Thu, 1 Mar 2007 14:40:01 +0100
From: Online-Antrag Feinstaubplakette
Subject: Mitteilung zu Ihrem Antrag auf Zuteilung einer Feinstaubplakette
To: dentaku@wazong.de

Sehr geehrte Fahrzeughalterin,
sehr geehrter Fahrzeughalter,

Ihr Antrag auf Zuteilung einer Feinstaubplakette für das/die Fahrzeug/e mit dem/den Kennzeichen S-OM 7xxx ist bei uns eingegangen.

Wir werden Ihren Antrag schnellstmöglich bearbeiten. Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie weitere Nachricht von uns.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Amt für öffentliche Ordnung

und

Date: Mon, 5 Mar 2007 11:20:05 +0100
From: Online-Antrag Feinstaubplakette
Subject: Mitteilung zu Ihrem Antrag auf Zuteilung einer Feinstaubplakette
To: dentaku@wazong.de

Sehr geehrte Fahrzeughalterin,
sehr geehrter Fahrzeughalter,

auf Ihren Antrag teilen wir Ihnen mit, dass:

Ihr Fahrzeug S-OM 7xxx eine grüne Feinstaubplakette erhält.
Die Plakette wird Ihnen in den nächsten Tagen postalisch zugesandt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Amt für öffentliche Ordnung

Die Kreditkartendaten

Schon seit einiger Zeit liegt hier ein Artikel „Der gläserne Benutzer“ im Entwurfsstatus rum. Der kommt auch noch, und es wird darin um die Datenspuren gehen, die ich freiwillig — nicht nur aber insbesondere — im Web hinter mir herziehe.

Wenn andere Leute allerdings anfangen, zusätzlich die Daten zu sammeln, die ich eigentlich garnicht veröffentlichen wollte, dann ist mir gleich erheblich unwohler zumute. Vor zwei Tagen geisterte nun die Meldung durch die Presse (naja, durchs Autoradio), daß die Staatsanwaltschaft in Dingenskirchens Kunden einer Website mit Kinderpornographie gefunden hat, indem sie in den Kreditkartenabrechnungen aller Kreditkartenbenutzer in Deutschland (also auch in meinen) nach passenden Zahlungen gesucht hat. Da frage ich mich doch sofort: „Dürfen die denn das?“.

Udo Vetter ist jemand, der sich mit sowas auskennt (nein, weder Kreditkartendaten noch Kinderpornographie, sondern Gesetze), und der sagt „Nein, so geht das nicht“ (Achtung: jetzt schon 370 Kommentare zu lesen). Das beruhigt dann doch irgendwie.