Darauf ist WordPress 2.3.3 nicht reingefallen:
Offensichtlich hat dort im Team jemand aufgepaßt:
(passender Comic von xkcd, der mir dazu sofort wieder eingefallen ist)
Darauf ist WordPress 2.3.3 nicht reingefallen:
Offensichtlich hat dort im Team jemand aufgepaßt:
(passender Comic von xkcd, der mir dazu sofort wieder eingefallen ist)
Bei Dackworld habe ich mal versprochen, am folgenden Beispiel vorzuführen, wie einfach man mit etwas PHP/CSS ein vorhandenes WordPress-Theme an seine Bedürfnisse anpassen kann. Das hat jetzt etwas gedauert, aber heute drehen wir ein WordPress-Theme um 90° (mit anderen Worten: wir machen aus der Seitenleiste einen Fußleiste).
Ganz wichtig ist dabei zuerst, daß man sich die Lizenz ansieht, zu der der ursprüngliche Autor die Nutzung seines Themes zuläßt. GPL und CC-Lizenzen ohne ND-Klausel sollten die sichere Seite sein. Wir nehmen als Beispiel das Standard-Theme der WordPress-DE-Edition. Das basiert auf Kubrick, und mindestens die Hälfte aller anderen Themes (die man so runterladen kann) tun das auch. Was wir hier machen läßt sich auf diese daher leicht übertragen. Als „Opfer“ habe ich unter www.steinhobelgruen.de/wordpress/ eine zweite WordPress-Installation, in der ich neue Themes und Plugins immer zuerst ausprobiere.
Als nächste Voraussetzung empfehle ich das Firebug-Plugin für Firefox, mit dem man (neben anderen Dingen) sehr komfortabel sehen kann, welchem Abschnitt des HTML-Dokuments ein auf dem Bildschirm dargestelltes Element entspricht.
Dann sehen wir uns mal die Dateien in einem Theme an, damit wir das Element auch zur Bearbeitung wiederfinden:
dentaku@charon:.../wp-content/themes/default_90$ ls 404.php comments-popup.php header.php page.php searchform.php archive.php comments.php images rtl.css sidebar.php archives.php footer.php index.php screenshot.png single.php attachment.php functions.php links.php search.php style.css dentaku@charon:.../wp-content/themes/default_90$
In der WordPress-Dokumentation gibt’s eine gute Übersicht über die „Template Hierarchy„. Dort steht genau, welche dieser Dateien in welchem Fall geladen und abgearbeitet wird. Für unsere Aufgabe interessant sind davon nur die folgenden beiden Aspekte:
Gut, dann machen wir jetzt noch einen letzten Test: wir sehen uns die Seite mal ohne CSS-StyleSheet an (in Firefox kann man das im Menü „Ansicht“->“Webseiten-Stil“->“Kein Stil“ ausschalten):
Aha, von der Ausgabereihenfolge her kommt die Sidebar also ohnehin nach den Artikeln. Das ist gut. Ein Blick in Firebug und schnell ist herausgefunden, daß die komplette Sidebar in einem <div id=“sidebar“/> liegt, das nur durch CSS rechts vom Rest positioniert ist:
Das sieht im style.css so aus:
#sidebar { padding: 20px 0 10px 0; margin-left: 545px; width: 190px; }
Dieses div-Element steht deshalb rechts am Rand, weil der eigentlich Seiteninhalt in einem <div id=“content“ class=“narrowcolumn“ /> links „schwebt“ (wer jetzt nicht weiß was das bedeutet, der kann hier oder da ein wenig über CSS lernen):
.narrowcolumn { float: left; padding: 0 0 20px 45px; margin: 0px 0 0; width: 450px; }
Wie dort erwähnt habe ich mir für das neue Logo eine schöne Schrift (die Yanone Kaffeesatz) gesucht. Weil man aber in der Webseitengestaltung (im Moment) nur Schriften benutzen kann, die auf dem Rechner des Betrachters shon installiert sind, konnte ich die bisher auch nur dort einsetzen.
Das ist jetzt vorbei: das WordPress-Plugin TTF Titles (siehe Linkdump) erzeugt dynamisch aus den Überschriften Bilder und ersetzt diese durch jene (oder so).
Dabei bleibt die Seite durch ordentliche alt-Tags Textbrowserfähig und Sehbehindertengerecht. Mal sehen, vielleicht mache ich das noch an ein paar anderen Stellen — zum Beispiel in den grauen Balken da unten.
Für StoiBär:
Das Problem scheint im Verbindungsaufbau zu liegen — der dauert immer etwa 15-25 Sekunden (Apache NameVirtualHost mit lahmem DNS? Zentraler MySQL-Server mit vielen Verbindungen?):
Wenn das Laden der Seite mal begonnen hat, dann geht es recht schnell:
Hth.
Spielzeug, Eye Candy: den sehr hübsche Coverflow-Effekt auf Delphine Hauen, den wollte ich auch haben. Der war mit ImageFlow 0.8 gemacht, also habe ich meine CSS/PHP-Werkstatt angeworfen und es gleich mal in das vor kurzem eingerichtete Photoblog reingebastelt. Um die Ladezeiten in erträglichen Maßen zu halten sind meine Photos jetzt in Gruppen zu je 50 durchrotierbar:
Hübsch, oder?
(Sorry, das ist (noch) kein WordPress-Plugin sondern in meinem Theme integriert, wer den Code haben möchte, der kann sich aber bei mir melden…)
Ich kehre flickr den Rücken zu — naja: noch nicht ganz, aber ich werde wohl keine neuen Bilder mehr hochladen.
Dabei bin ich eigentlich mit flickr zufrieden, auch liegt der Grund nicht in der Zensur- / falsch verstandener Jugendschutzproblematik (dann noch eher in der möglichen Übernahme durch Microsoft), ich möchte mich nur einfach allgemein aus der Abhängigkeit von externen Diensten befreien. Das bedeutet nicht, daß ich keine externen Dienste mehr benutzen werde. Ich möchte nur keine Daten verlieren, wenn ein Dienst plötzlich abgeschaltet wird.
Während sich Microblogging (im Moment auf Twitter) und Bookmarks (im Moment auf del.icio.us) prima täglich hierher kopieren lassen, sah ich für die Bilder bei flickr keine gangbare Lösung (es gibt zwar flickrBackup, aber eben nicht flickrSync).
So sind (nach einer längeren Kopieraktion) meine Fotos in Zukunft hier zu sehen, und dank WordPress und YAPB kann ich sie auch in Zukunft mit Tags versehen, und jeder Besucher kann die Bilder in verschiedenen Größen herunterladen oder seine Kommentare abgeben. Was leider verlorengeht sind die sozialen Funktionen (z.B. „neue Fotos von Freunden“) und die Verortung der Bilder (es kennt nicht zufällig jemand ein gutes Geotagging-Plugin für WordPress?).
Von der Startseite halte ich die Bilder dabei fern, denn sonst gehen die richtigen Artikel unter, wenn ich gerade viel fotografiere. In den Monatsarchiven, Suchergebnissen, Kategorie- und Tagarchiven sowie im RSS-Feed ist aber wie immer alles drin.
(Wieder eine Blogparade, diesmal über Rivva draufgestoßen)
1. Welche Blogsoftware verwendet ihr bzw. bei welchen Bloganbieter seid ihr angemeldet?
WordPress, auf eigenem Server bei Hetzner.
2. Wie seid ihr auf die Blogsoftware/den Anbieter gestoßen?
Ursprünglich habe ich hier ja mal mit einem Kalender angefangen, der eine Plugin-Funktion des PHPWiki war, auf dem ursprünglich mal das ganze wazong.de lief. Mit der Zeit habe ich zu den Terminen Bilder und sowas wie Tagebucheinträge hinzugefügt. Nachdem ich dann schließlich angefangen hatte, selbst (einzeln) in die Seiten Kommentarfelder reinzubauen (obwohl natürlich nie jemand kommentiert hat) und Monatsübersichtsseiten zu bauen dachte ich mir irgendwann: vielleicht ist das hier ja doch eher ein Blog — dann benutz auch Blogsoftware.
3. Welche Vorteile hat ihre Blogsoftware/ihr Anbieter?
Man kann unglaublich viel anpassen.
4. Welche Nachteile sind euch aufgefallen?
Bisher nichts, das sich nicht mit einem Plugin hätte beheben lassen.
5. Wie viel Zeit investiert ihr ins Bloggen pro Tag?
Das wechselt sehr stark. Oft lese ich nur ein paar Seiten woanders, manchmal beschäftige ich mich Stundenlang mit dieser Seite…
6. Wie viele Besucher habt ihr pro Tag durchschnittlich?
Etwa 90 (sagt Semmelstatz). Die meisten davon kommen über Suchmaschinen und suchen nach Bildern (sind also auch ganz schnell wieder weg). Genau genommen liest das hier also eigentlich niemand. Das ist aber auch garnicht der Antrieb dahinter — eigentlich schreibe ich für mich. Wobei: mehr Feedback in Form von Kommentaren wäre manchmal schon nett.
7. Wie viel verdient ihr pro Monat mit eurem Blog?
Nix. Wie gesagt, das ist hier alles mein Privatvergnügen.
Seit gestern früh um 2 sieht wazong.de (erstmal nur das Blog, die anderen Bereiche werden folgen) anders aus:
Ich habe diesmal nicht ein vorhandenes Theme angepaßt (vorher lief hier ein modifiziertes andreas09) sondern ein neues geschrieben. Dabei hat das leere Theme mit Erläuterungen von Texto sehr geholfen — dafür vielen Dank.
Das Logo ist auch neu, neue Logoschrift ist die Yanone Kaffeesatz (vorher: Computer Modern Sans Serif). Dank an Gerrit van Aaken, durch den ich auf die Schrift gestoßen bin. Die Piktogramme hat meine Frau in Freehand gezeichnet, und ich habe dann mit viel Augenzusammenkneifen 16- und 24-Pixel-Versionen draus gemacht.
Die verschiedenen (naja, im Moment noch eher gleichen) Bilder, die jetzt links die einzelnen Beiträge kennzeichnen erzeugt das Plugin „Teaser Image“, das mir ben_ von AnmutUndDemut freundlicherweise überlassen hat. Dafür besonders großen Dank.
Das Category-Visibility-Plugin mußte dem Advanced Category Excluder weichen, weil ich es nicht mit WordPress 2.3 zum laufen bringen konnte. Die meisten anderen Plugins sind einfach nur in einer neueren Version installiert.
In den nächsten Tagen muß ich noch verschiedene Bilder für die Teaser Images der Kategorien erstellen und einige Beiträge neu mit Kategorien und Tags versehen, sonst bin ich jetzt schon ganz zufrieden.
Im alten Jahr wollte ich noch schnell — keine Angst: kein Jahresrückblick — bescheidsagen, warum ich diese Seite im Moment so vernachlässige. Ich bastle gerade dort drüben an einem neuen Design für wazong.de — komplett mit neuem Logo, größeren Schriften und anderen Farben.
Vorschau:
So, und jetzt guten Rutsch.